Tag 6 (31.09.2019)

Lass uns kreativ sein! © Martina Karapanou

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Ein Tag, der erinnert wird. Wir haben mit ein paar Aufgaben angefangen und mit einer echten Party beendet. Leider hat heute die Gruppe aus Kosovo abgeführt. Wir haben euch vermisst! Wir waren die ganze Gruppe als wir Pläne machten, unseren Zertifikaten bekamen und in verschieden Workshops waren. Leider sind sie bevor der Party gegangen. Wir hatten so viel Spaß während des Projekts und es würde besser, falls sie hier für die Party waren. Aber es war nicht ihre Entscheidung.   

Pläne für die Zukunft

Tag 6 war unser vorletzter Tag in Weimar, nicht der letzte Tag des Projekts. Wieso? Wir werden unsere neuen Kenntnisse und Fähigkeiten zu unseren Mitschülern übergeben. Aber das braucht Planung und Zeit, deswegen haben wir früh begonnen.  Wir haben in unseren Nationalgruppen besprochen, was passend für unsere Schule Veranstaltung organisieren sollen und wie wir das tun konnten. Natürlich haben wir das auch präsentiert. So viele bunte Posters! Außerdem konnte man wirklich sehen, wie viel unsere Fähigkeiten und Sprache verbessert haben!

Das Ende der akademischen Aufgaben

Eine oft verpasste, aber wichtige Schritt: Reflektion. Schließlich hilft Reflektion mit Lernen, denn man muss sich von seinen Fehlern belehren. Wir haben eine Graphik gemacht, auf dem wir mit bunten Punkten gezeigt haben, wie viel Spaß hatten wir und gelernt haben. Ein paar Wörter – es gab niemand der nichts gelernt hat oder kein Spaß hatte. Status des Projektes: Erfolg! Wir haben auch für sich selbst gedacht, was uns gefallen und geärgert hatte. Nicht nur haben wir über persönliche Erfahrungen gedacht, sondern auch haben wir in unsere Nationalgruppen gesprochen, was werden wir für uns selbst verändern und was kann die Europäisches Union in ihre Kommunikation verbessern. Also, Ruckmeldung auf alle Ebenen!

Wir haben auch unseren Zertifikaten bekommen! Wir haben auch über die so genannten Youthpasses erfahren. Worum geht es? Das sind Zertifikate, die formelle Information haben, aber auch geben die Möglichkeit, auf die Resultaten für uns selbst aus dem Projekt zu reflektieren. Also das ist nützlich sowohl für Leute, die keine Erfahrung mit solchen Projekten haben, als auch für die Teilnehmer und Leute, die bereits solche Projekte kennen. Echt cool! Das nur beweist, dass der Alltag und das Projekt sich unterschieden, aber es gibt Gemeinsames. Nämlich die Teilnehmer und ihre Weltanschauung und Erfahrung.  

Creativity Workshop

Heute hatten wir einen Workshop, der “Kreativität” genannt war. Aber worum ging es in diesen Workshop? “Wir hatten die Möglichkeit, Taschen zu bedrucken und Buttons zu machen. Wir haben angefangen, weil es um unser Lieblingswort ging. Also das Wort, das die Woche beschreibt. Wir haben angefangen, uns zu überlegen, welche Wörter für uns, was wir in Weimar überlebt, darstellten.“ Erklärt Jule aus der deutschen Gruppe. “Also dann gab es Idee wie Toleranz, Kooperation, Europa, Zusammenarbeit, Freiheit, Liebe.“ Süß, oder? 

Man konnte durch diese Worte sehen, was das Projekt für uns bedeutet. Zum Beispiel, das Lieblingswort von Petya lautet „Youngster“ und es bezieht sich auf alle Jugendliche, die während dieser Woche gesammelt wurden und ihr Wissen erweitern haben, damit sie eine bessere Zukunft für Europa schaffen. So inspirierend!

In den zweiten Schritt ging es darum, uns zu überlegen, wie wir das Layout gestalten wollen. In welche Farben, in welche Größe, auf welche Seite, ob etwas Zusätzliches zu der Schrift darauf sollte. “Der Leiter von diesem Workshop hat uns verschiedene Methoden beim Drucken gezeigt und hat bestimmt geholfen, das Maximum von unserer Kreativität herauszuziehen.“ Sagt Petya. Er hat uns auch gezeigt, wie die Buttons – Maschine funktioniert.

Bei der Arbeit wurden unsere Kreativität und Teamarbeit gefördert, denn immer haben zwei Leute zusammengearbeitet. Einer machte die Buttons und der andere an den Stofftüte. So konnte man das verschiedene Papier verwenden. Ganz am Ende hatte er eigentlich vor, die Taschen zu bügeln wegen der Farben, aber wir waren knapp an Zeit. 

„Für wichtig halte ich, dass man seine Ideen kreativ umsetzen kann, ohne viel zu bemühen. Es war auch sehr hilfreich, dass jemand mit Kenntnissen über Kunst uns geholfen hat. Es hat mir sehr gefallen, dass wir selbst etwas gebastelt haben und jetzt haben wir ein kleines „Souvenir“, damit wir an das Projekt in Weimar denken können.“ Bestimmt Chrisoula. 

Nach Jule: „Jeder hat aktiv teilgenommen und sich Gedanken gemacht, was für ihm dieses Projekt bedeute. Ehrlich, ich habe gut gefüllt und es gab Kooperation.“

Theater

Letzter ganzer Tag. Letzte Workshops. Letzte Chance, unsere Melancholie durch lustigen Aktivitäten zu vergessen. Das klingt ziemlich dramatisch, aber tatsächlich waren wir alle ein bisschen betroffen von dem baldigen Abschied.

Wir hatten noch mal die Möglichkeit zwischen 3 Workshops uns zu entschieden. Ich war sehr begeistert an die Theateraktivität teilzunehmen, vor allem, weil wir den gleichen Lehrer hatten wie für den Public Speaking Workshop. Am Anfang machten wir einige Spiele, um uns an die Idee von Improtheater zu gewöhnen. Als wir alle schon wie Profis auftraten, begann die eigentliche Arbeit. 

Wir mussten Szenen bauen, indem wir uns in verschiedene Objekte verwandelten. Danach trainierten wir unsere Reaktionsgeschwindigkeit und mussten das erste sagen, was uns einfällt, wenn wir ein bestimmtes Wort hören.

Erst später hatten wir die Möglichkeit, echte Schauspieler zu werden. Wir sollten in Gruppen kurze Szenen über Dinge erstellen, die während des Projekts in Weimar passiert sind. Der lustigste Teil war, als unser Lehrer Änderungen vorschlug, die unsere Meisterwerke drastisch veränderten! Entweder mussten wir tanzen und nichts sagen, quatschen und durch unsere Bewegungen kommunizieren, oder wir mussten unsere Szene so verkürzen, dass sie nur 1 Sekunde dauerte!

Am Ende entdeckten wir die wahre Bedeutung von Improvisation. Zwei Personen standen auf der Bühne und jede Person aus dem Publikum hatte das Recht, jeden Moment zu klatschen und auf die Bühne zu gehen. Diese Intervention bedeutete, dass die bereits handelnden Personen erstarrten und die neue Person eine der beiden berührte und ihren Platz einnahm. Die 2 Leute, die jetzt auf der Bühne stehen, beginnen schauzuspielen, aber die Szene ändert sich radikal.

Das Interessanteste ist, dass dieser fließende Übergang von einer Idee zur nächsten sehr lustig ist und Spaß macht, sie zu beobachten und auch zu spielen.

Video editing

„Ich und die andere haben an diesen Workshop teilgenommen und jede hat etwas Neues gelernt. Man konnte beobachten, dass der Überbringer sich früher vorbereitet hat.“ – Calin Radu

„Der Videobearbeitung-Workshop war wirklich wunderschön! Ich hätte keine hohen Erwartungen, wegen meiner vorher existierenden Erfahrung mit Videobearbeitung, aber im Rahmen des Workshops, der ca. Ungefähr 3 Stunden lang war, habe ich überraschenderweise viele filmische Techniken gelernt.“ – Panos

Party

Gibt es eine bessere Art, ein wunderbares Camp zu beenden, als die ganze Nacht zu tanzen?

Die letzte Party war die perfekte Gelegenheit, ein letztes Mal zusammen zu sein und Spaß zu haben. Wir hatten nicht nur die Möglichkeit, unsere Lieblingslieder zu spielen und so viel zu tanzen, wie es unser Herz begehrt, sondern wir hatten auch einige Abschlussspiele, die uns schöne Erinnerungen für die Zukunft bringen sollten.

Wir machten einen Kreis und legten Papiere mit unseren Namen vor uns. Wir gingen langsam umher und hielten ein paar Mal an. Jedes Mal, wenn wir anhielten, mussten wir das Blatt Papier vor uns nehmen und ein wenig vom Gesicht der Person zeichnen. Danach gaben wir die Papiere den Eigentümern zurück und tauschten am Ende die Zeichnungen aus und schrieben Notizen für die Personen, mit denen wir befreundet waren. Es war ein so süßer, schöner und bedeutender Moment für uns alle.

Karaoke war auch Teil der Speisekarte für diesen Abend und das führte zu einigen sehr erstaunlichen Momenten. Wir haben auch lustige Situationen erlebt, in denen die Stimme der Sänger nicht gerade entzückend war. Trotzdem hat es immer sehr viel Spaß gemacht.

Highlights:

  • Heute gab es noch ein Workshop. Ich war im Theater-workshop mit Willi. Er ist einfach super. Es hat mega viel Spaß gemacht. – Tom Lutov
  • Heute haben wir ein Impro Theater Workshop gemacht. Am erstens war ich schüchtern, aber dann könnte ich entspannen. Ich hatte viel Spaß und habe viel gelernt. – Aglaya Savova
  • Am Samstag haben wir unseres Diploms bekommen und haben noch ein wenig gespielt. Wir hatten Workshops am Nachmittag auch: Creative-Writing, Theater und eine über Videos. Am Abend haben wir unseres Projekts mit Disco beendet. Es hat uns so viel Spaß gemacht. – Calin Radu

Texterstellung; Alexandra Diana Bolovan (Rumänien) und Yana Georgieva (Bulgarien)

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